# Über uns

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## Wer sind wir

**Die Lust am Experimentieren kennzeichnet zeitgenössische Kulturinstitutionen und Museen wie das HEK (Haus der Elektronischen Künste)**. *Friends of HEK* ist ein langfristig angelegtes Experiment in gemeinschaftlicher Verantwortung und Teilhabe. Inspiriert von Modellen wie DAOs (Decentralized Autonomous Organizations), erforschen wir, was passiert, wenn eine Kulturinstitution ihre Strukturen für Mitgestaltung öffnet – mitsamt aller Lernkurven, Richtungswechsel und kleinen Schritte, die dazugehören.

Ursprünglich als Blockchain-basierte Mitgliedschaft gestartet, ist das Projekt inzwischen **off-chain**, um den Zugang niederschwelliger und inklusiver zu gestalten. Die Grundidee bleibt jedoch bestehen: kollektive Mitgestaltung, Offenheit und Raum für neue Formen digitaler Kulturarbeit.

## **Vorteile einer Mitgliedschaft**

### **Community-kuratierte Ausstellungen**

Mitglieder gestalten zweimal jährlich die Online-Ausstellungen auf [virtual.hek.ch](https://virtual.hek.ch) – von der Konzeptidee bis zur Auswahl.

### **Projektvorschläge & Abstimmungen**

Mitglieder können Projekte einreichen oder bewerten. Ausgewählte Ideen werden mit Mitteln aus dem Friends of HEK Treasury umgesetzt.

### **Workshops & Austausch**

Zugang zu exklusiven Workshops, Gesprächen und gemeinsamen Experimenten – online und vor Ort.

### **Freier Museumseintritt**

Mitglieder:innen erhalten freien Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen im HEK sowie im Kunsthaus Baselland.

### **Jährliches Community-Treffen**

Einmal im Jahr findet ein hybrides Sommertreffen statt – online oder vor Ort im HEK.

## **Warum Friends of HEK?**

*Friends of HEK* geht in die dritte Runde – und bleibt ein offenes Experiment für gemeinschaftlich gestaltete Kultur. Von Anfang an war die zentrale Frage: Was passiert, wenn ein Museum nicht nur Inhalte zeigt, sondern seine Community aktiv mitdenken und mitgestalten lässt?

In den ersten beiden Saisons stand die kollektive Entscheidungsfindung im Vordergrund: von der Wahl des Token-Designs bis zur Schwarmkuratierung von Ausstellungen. Der Übergang zu einer off-chain Struktur macht die Teilnahme heute zugänglicher – das Ziel bleibt dasselbe: Verantwortung teilen und gemeinsam weiterdenken.

Die Organisation läuft über einen eigenen **Discord-Server**, auf dem Ideen ausgetauscht, Vorschläge entwickelt und Projekte gemeinsam umgesetzt werden. Die Struktur ist bewusst offen und wird durch die Community geprägt. Die Prinzipien der DAO bleiben dabei spürbar – aber angepasst. Vielleicht lässt sich Friends of HEK besser als **DOW – Decentralized Organization Worldwide** beschreiben: flexibel, gemeinschaftlich, in Bewegung.

### **Rückblick: Friends of HEK 2023–2024**

In zwei Saisons hat *Friends of HEK* unterschiedliche Formen kollektiver Autor:innenschaft erprobt – durch Open Calls, gemeinschaftliche Kuratierung und laufenden Austausch.

**2023** wählten die Mitglieder das erste *Face of the Token* und beauftragten **Auriea Harvey**, zwei Entwürfe zu gestalten – einer davon wurde zur visuellen Identität der Saison. Außerdem kuratierte die Community eine Solo-Ausstellung mit **Maya Man** auf [virtual.hek.ch](https://virtual.hek.ch), begleitet von Gesprächen mit **Jonas Lund**, **Kyle McDonald** und **Annet Dekker**.

**2024** wurde **Sasha Stiles** als neues *Face of the Token* gewählt. Ihre Arbeiten waren Teil der Online-Ausstellung **„Material Poetry“**, kuratiert von **Giorgio Vitale** in Zusammenarbeit mit der **Synthesis Gallery**. Die Ausstellung wurde durch Performances auf HEKs virtueller Plattform ergänzt. Zusätzlich wurde der erste Open Call für freie Projektvorschläge durchgeführt. Gewählt wurde ein Projekt von **Hannah Chabbani** und **Marc Bredemeier**, die derzeit an einem *Guide to DAOs* arbeiten – Veröffentlichung: **Kunsttage 2025** im HEK.

Diese Aktivitäten zeigen: *Friends of HEK* ist kein festes Programm, sondern ein dynamischer Raum, der sich durch Beteiligung stetig weiterentwickelt.


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